1. Playoff-Finals der German Jugger League

Die besten 24 Teams Jugger-Deutschlands hatten sich durch die verschiedenen Qualifier gekämpft, um in Berlin den Sieger der Liga-Schale von 2015 zu küren. Aus Hagen hatten sich sowohl die Erstvertretung Mad Monkeys als auch das Zweitteam Jugg the Ripper im Vorfeld qualifiziert. Der Großteil beider Mannschaften blieb jedoch kurz vor Magdeburg aufgrund eines Motorschadens liegen und konnte die Reise in die Hauptstadt nicht fortsetzen. So gelang es lediglich Jakob in einer Nacht- und Nebelaktion nach Berlin zu lotsen, welcher mit Kapitän Kurt und Tina (beide setzten dafür ihren Urlaub aus) den Kern des Teams bildete. Ergänzt wurde die Aufstellung um die Edelsöldner Martin (Berlin), Stephan (Jena) und Miguel (Madrid), welche sich bereits im Vorfeld für die Volmestädter verpflichtet hatten. Nach einer kurzen Nacht ging es für die ausgedünnte Affen-Rotation in die Gruppenphase. In Best of 3 Satz-Spielen mit 5 Gewinnpunkten sollte es zunächst gegen die Amazonenkinder aus Jena gehen, welche mit 5:0 und 5:1 besiegt werden konnten, bevor man gegen das Traditionsteam Torpedo Bääm aus Hamburg einen weiteren 5:1, 5:2 Sieg verbuchte.
Nach den beiden Auftaktsiegen freute man sich auf einen vermeintlich leichten Start in den nach double-elimination gespielten K.O. Baum. Jedoch hatten die starken Zonenkinder, die Erstvertretung aus Jena, in der Todesgruppe 4 gegen die Grünanlagen-Guerilla und Rigor Mortis 1 aus Berlin verloren und sollten somit der erste Gegner der Hagener sein. Es entspann sich eine schnelle Partie, in der den Volmestädtern alles abverlangt wurde. Dennoch ging der erste Satz mit 5:3 nach Jena. Die Niederlage vor Augen drehten die Affen auf und spielten wie entfesselt auf. Den zweiten Satz sicherte man sich mit 5:4, obwohl man 3:4 zurücklagund die Saalestädter den Sieg bereits auf der Pompfe hatten. Die Partie blieb weiter offen und hochspannend. Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 4:4 im dritten Satz hatten die Hagener ein weiteres Mal die Nase vorn und entschieden das Match für sich.
Vollkommen euphorisiert aber auch erschöpft traf man kurz darauf auf den Stern des Südens, die um einige hochklassige Spieler ergänzten Pink Pain aus Darmstadt. Es kam zu dramatischen Umständen, als Stephan eine Kontaktlinse verlor, welche allerdings durch die beherzte Notfallhilfe eines Schiedsrichters wiedergefunden werden konnte. Teilweise nur noch zu fünft rang man die Hessen mit 5:2 und 5:3 nieder und es war nur noch eine Partie offen, um den Tag zu beschließen (eine kleine Wiedergutmachung für die zuletzt drei Niederlagen in Hannover).Der Schrecken der Hecken höchst persönlich, das zweitschönste Grün der Liga, die Grünanlagen Guerilla aus Berlin sollte der letzte Gegner des Tages sein. Die Aufstellung der Monkeys passte immer besser zueinander und wie im Rausch erwischte man die GAG auf dem falschen Fuß und entschied den ersten Satz glatt mit 5:0. Im zweiten Durchgang setzte sinnflutartiger Regen ein und bei einem zerfahrenen Ende kam der Sieger beim 5:3 erneut aus Hagen.

Das Halbfinalticket fest in der Tasche startete der Sonntag bei gleichbleibend regnerischem Wetter erst spät für gelb-blau. Die Leere Menge sollte der Kontrahent für die Affenbande sein und zeigten auch, wieso sie vollkommen zu Recht in der Runde der besten 4 standen. Mit 5:4 ging der erste Satz nach Greifswald, jedoch bewies man erneut Nehmerqualitäten und feierte mit 5:3 ein gelungenes Comeback. In einer rassigen Partie und im entscheidenden dritten Satz punktete man zweifach und erzielte eine vermeintlich komfortable Führung. Die Nordlichter spielten jedoch stark auf und gingen mit 4:2 in Front. Erneut mit dem Rücken zur Wand mobilisierte man die letzten Kraftreserven und rang die letzte Hürde vor dem Finale mit 5:4 nieder. Halbfinale

Damit war die Überraschung des Wochenendes perfekt und es wartete nur noch Rigor Mortis 1 als Gegner in einer best-of 5 Begegnung. Gegen den Berliner Seriensieger zeigte sich jedoch die personelle Minimalbesetzung und auch so schien rot-schwarz sportlich ein Quäntchen überlegen zu sein.
Trotz harten Kampfes hatte man den Spielern um die Kralle nicht genügend entgegenzusetzen und verlor die Partie 2:5, 3:5, 3:5.

Finale

Dennoch blicken wir auf ein überaus erfolgreiches Turnier mit einem sensationellen zweiten Platz zurück. Die Saison endet somit wie sie begonnen hat (siehe Kiel).
Daher geht ein Dank an die Orga und Gratulation an Rigor Mortis zum verdienten Sieg. Danke auch an alle Söldner die uns so tatkräftig geholfen haben.

Team